Für den Inhalt verantwortlich: Peter Horngacher  erstellt: 13.02.2013        Änderung: 10.10.2015

.05.2014

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30.09.2015

Regionalversammlung - Beschluss von 41 Vorrang-gebieten zur Windkraftnutzung



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Windmessmast

Windmessung ist ab-geschlossen.

Messergebniss: 5 m/s in 140 m üG


Abstand wahren                                               Akzeptanz erreichen

Impressum

ZDF Sendung zur Bürger-beteiligung am 19.07.2014

Hier geht’s zum Sendebeitrag.

Mitgliedschaft bei Pro Aichwald


Neue Stellungnahme vom LRA Esslingen - 11.08.2015


Landratsamt Esslingen stellt keine Änderung des LSG „Schurwaldrand Altbach-Plochingen-Reichenbach“ in Aussicht.


Bürgerinitiative Pro Aichwald


die Bürgerinitiative „Pro Aichwald“ ist kein Gegner der Nutzung von Windenergie. Die Standorte müssen jedoch so gewählt werden, dass sie keine Bedrohung für Mensch und Umwelt darstellten. Politische und wirtschaftliche Aspekte dürfen nicht allein massgebend sein.

Wir fordern den sofortigen Stopp der Planungen des Windparks, denn Sicherheit geht vor.

Fotomontage Windkraftanlagen vor Aichschieß - Referenz Windmessmast 140 m

Regionalversammlung 30.09.2015

Beschluss von 41 Vorranggebieten für die Windkraftnutzung, davon 7 auf dem Schurwald


ES-03 Weißer Stein wird auf 144 ha verkleinert und trotz zu schwachem Windaufkommen als Vorranggebiet zur Windkraftnutzung ausgewiesen

WN-32 Karlstein entfällt


Wohl wissend, dass das ES-03 nicht wirtschaftlich entwickelt werden kann, hat die Mehrheit der Mitglieder der Regionalversammlung Stuttgart  das Gebiet mit 45 zu 39 Stimmen als Vorranggebiet beschlossen.  Das schlechte Windmessergebnis von knapp 5 m/s in 140 m über Grund (4,7 m/s in 100 m über Grund) liegt weit unter der vom Land BW vorgegebenen Mindestwindgeschwindigkeit von 5,3 m/s in 100 m über Grund für Vorranggebiete.

Hr. Kiwitt von der Verwaltung und auch Hr. Hesky von den Freien Wählern betonten, dass einige ausgewiesene Vorranggebiete bei den nachgelagerten Verfahren aus Gründen, wie z.B. zu geringer Windhöffigkeit, Flugsicherung, Wetterradar, usw. nicht entwickelt werden können. Für das VRG ES-03 waren diese Ausschlusskriterien schon vor der Abstimmung allen Regionalräten bekannt. Ausser von der Fraktion der CDU und FDP wurden diese Fakten einfach ignoriert.

Leider hat bei der Mehrheit  der Entscheidungsträger die Ideologie über den Sachverstand gesiegt.

Im Juli 2015 hat Oberbürgermeister Dr. Zieger das AUS für den geplanten Windpark auf ES-03 wegen zu schwachem Windaufkommen verkündet. Wir fragen uns, was ihn und Hr. Wallbrecht (1. Bürgermeister in Esslingen) dazu bewogen hat, trotz allem für die Ausweisung von ES-03 zu stimmen.

Steht dahinter die Hoffnung, dass eine Bürgergenossenschaft aus ideologischen Gründen, ohne wirtschaftlichem Interesse das Gebiet entwickelt. Die Stadt Esslingen könnte somit die klamme Kasse mit Pachterträgen auffüllen. Gewerbesteuereinnahmen sind bei diesen Windverhältnissen mit Sicherheit nicht zu erwarten. Sicher ist jedenfalls, dass ein nicht mehr gut zu machender Schaden an der Natur angerichtet würde. Wenn man bedenkt, dass pro Windkraftanlage im Wald ca. 1 ha gerodet werden muss, je nach Baumbestand um die 1000 Bäume gefällt, die wir dringend als grüne Lunge benötigen, sieht man den immensen Schaden der entsteht.

Wir werden auch in Zukunft die weitere Entwicklung genau verfolgen um Anwohner und Natur zu schützen.

Windpark Schurwald GmbH stoppt Planungen zum Windpark wegen mangelndem Windaufkommen und nicht gegebener Wirtschaftlichkeit

Pressemitteilung vom 15. Juli 2015 der SWE und EnBW


Wider Erwarten liegt die gemessene Windgeschwindigkeit über dem Schurwald deutlich unter den Werten, die für einen wirtschaftlichen Betrieb eines Windparks notwendig sind. Deshalb haben sich die Stadtwerke Esslingen am Neckar GmbH & Co. KG und die EnBW Energie Baden-Württemberg AG verständigt, den gemeinsam geplanten Windpark Schurwald nicht zu bauen.

Mit einem Windmessmast wurden seit Mai 2014 Wind- und andere Daten gesammelt, um zusätzliche Sicherheit zu gewinnen, daß sich der Standort zwischen Esslingen und Aichwald auf dem Schurwald tatsächlich für einen Windpark eignet. Die jetzt gesichteten und in einen Langzeitbezug gesetzten Werte der Windgeschwindigkeiten, weichen deutlich von den Angaben im Windatlas Baden-Württemberg und den Vergleichswerten ab. Sie liegen im Durchschnitt nur knapp über fünf Meter pro Sekunde. Um Fehler an den Messsystemen auszuschließen, hatte die EnBW mit einem LiDAR-System – einer anderen Windmesstechnik, die mit Laserstrahlen arbeitet –, die Daten jetzt noch einmal gegengeprüft. Die geringe Windhöffigkeit hat sich bestätigt.

Laut Windatlas Baden-Württemberg weist der ausgewählte Standort auf dem Schurwald eine mittlere Windgeschwindigkeit von bis zu 6,5 Meter pro Sekunde in 140 Metern Höhe auf und wäre damit grundsätzlich für den Betrieb von Windenergieanlagen interessant. Auch Betriebswerte vergleichbarer Bestandsanlagen stimmten die Partner Stadtwerke Esslingen und EnBW zuversichtlich, dass auf dem Schurwald der Betrieb eines Windparks möglich ist. Deshalb haben sie zusammen die Windpark Schurwald GmbH gegründet.

In allen Gesprächen und Foren mit Bürgern und Kommunalvertetern, in denen über das Windparkprojeket aufgeklärt und diskutiert wurde, haben sowohl Esslingens Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger, als auch die Projektpartner Stadtwerke Esslingen sowie EnBW nie einen Zweifel daran gelassen, dass ohne ausreichende Erträge kein Windpark auf dem Schurwald errichtet wird. Thomas Isele, Geschäftsführer der Stadtwerke Esslingen erläutert zur jetzt gemeinsam getroffenen Entscheidung: „ Die niedrigen Windgeschwindigkeiten sind für uns ein überraschendes Ergebnis. Sie liegen stark unter den im Windatlas Baden-Württemberg angegebenen Werten, das war so für uns nicht vorherzusehen. Damit lässt sich der Betrieb des Windparks Schurwald nicht wirtschaftlich darstellen“. Manfred Volker Haberzettel, Leiter Geschäftsentwicklung Erzeugung bei der EnBW bestätigt: „ Für uns gilt: Die Wirtschaftlichkeit ist für den Betrieb eines Windparks das wichtigste und ausschlaggebende Kriterium. Die muss gegeben sein. Das ist für diesen Standort definitiv nicht der Fall. Und wenn sich ein Windpark nicht wirtschaftlich betreiben lässt, dann bauen wir ihn nicht. In dem Projekt macht sich die besonders schwierige Orographie der Region bemerkbar, denn neben den Werten im Windatlas und unseren hier durchgeführten Messungen sind in der Region auch Windenergieanlagen mit deutlich höheren Windgeschwindigkeiten vorhanden“.

„Nachdem die wirtschaftliche Basis für einen Betrieb des Windparks Schurwald fehlt, werden die Stadtwerke Esslingen ihr bereits vorhandenes Engagement bei regenerativen Energien durch die verstärkte Beteiligung an anderen Wind- oder Solarparks bundesweit ausbauen. Denn wir stehen unverändert zu dem anspruchsvollen Klimaschutzziel, bis 2030 50 Prozent der Esslinger Haushalte mit regenerativer Energie zu versorgen“, machte Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger als Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Esslingen deutlich.

Die bis jetzt getätigten Investitionen in bereits durchgeführte Messungen und Gutachten sind nicht verloren, denn die auf dem Schurwald gewonnenen Daten liefern wichtige Erkenntnisse für zukünftige Windenergie-Projekte und dienen zudem zur Vervollständigung von Umweltkartierungen.





Auszug aus Gebietskarte Verband Region Stuttgart


ES-03 Burgstall/Kaiserstraße/ Weißer Stein (144 ha)

Esslingen/Aichwald

ES-02 Sümpflesberg (28 ha)

Uhingen/Ebersbach

WN-33 Nonnenberg (55 ha)

Weinstadt

WN-34 Goldboden (16 ha)

Winterbach/Baltmannsweiler

WN-35 Kaiserstraße (74 ha)

Schorndorf

GP-01 Adelberg/Kaiserstraße (33ha)

Adelberg/Plüderhausen

GP-03 Weinstraße   (29 ha)

Schorndorf, Wangen


Auszug aus RNK ES-03 Verband Region Stuttgart


ES-03 Burgstall/Kaiserstraße/ Weißer Stein (144 ha)

Esslingen/Aichwald